Pavel Baleff – Presse

Berlioz – Symphonie fantastique im Theater Bremerhaven
Vom Dirigenten ist zuerst zu sprechen, von Pavel Baleff, dem Chef der Philharmonie Baden-Baden. Der 44-jährige Bulgare ist spürbar ein Freund des Orchesters, vor dem er steht. Kein Showdirigent der rasanten Tempi oder blendenden Akzente, dafür ein akribischer Arbeiter am Detail und geschmeidiger Gestalter, bei dem sich kein Musiker sorgen muss, dass er seine 32stel-Noten nicht mehr unterkriegt. Ein Kapellmeister im besten Sinne und vorzüglicher Begleiter.
Nordsee Zeitung, Sebastian Loskant, Juni 2014

Konzert mit Anna Netrebk
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„Von dem sehr umsichtig leitenden Pavel Baleff und der konzentriert-zuverlässigen Philharmonie Baden-Baden begleitet, präsentiert sie (Anna Netrebko) sich mit Arien wie …
… Baleff und die Philharmonie Baden-Baden waren ihr nicht nur hier ungemein aufmerksame Partner, sie boten zudem wie bei Ouvertüren zu Bellini „Norma“ und Verdis „Luisa Miller“ oder dem Intermezzo aus Leoncavallos „Pagliacci“ weit mehr als gekonnte Routine.“
BNN, Claus Walters, 12.06.2014

„Einen gewichtigen Anteil am Gelingen kam an diesem Abend aber auch der Philharmonie Baden-Baden zu. Ihr Dirigent Pavel Baleff nahm nicht nur die Begleitung in den Arien ernst, sondern gestaltete auch die eingestreuten Intermezzi mit einer Verve und spannungsvollen Emphase, wie man sie auch in großen Opernhäusern eher selten erlebt.“
Stuttgarter Zeitung, Frank Armbruster, 11.06.2014

Konzert mit Thomas Hampson und Luca Pisaroni
„… unterstützt von der Philharmonie Baden-Baden unter ihrem souveränen Chefdirigenten Pavel Baleff ….“
Badische Zeitung, Georg Rudiger, 18.06.2014

OPERNHAUS ZÜRICH, Romeo und Julia:

„Die Philharmonia Zürich unter der Leitung von Pavel Baleff machte Prokofieffs Meisterwerk zu einem sensationellen Hörerlebnis, wunderschön und facettenreich spielt man die Balkonszene, virtuos und angenehm klingend das Klarinettensolo mit Mandolinen beim Faschingstanz, und auch die Dramatik kommt zum Zug.“
deropernfreund.de, Katharina Gebauer, 20.05.2014

Konzerte mit dem Spokane Symphony Orchestra
Review: Pavel Baleff’s Spokane Symphony performance delivers, grandly

Larry Lapidus Correspondent

Those Spokane music lovers who braved the icy streets, overcame the terror of finding Arnold Schoenberg’s name on a concert program and made their way to the Martin Woldson Theater at The Fox were richly rewarded Saturday night by the auspicious Spokane debut of guest conductor Pavel Baleff and the excitingly fresh playing by the Spokane Symphony he inspired.

(…) Saturday’s performance was especially notable for the exquisite soft playing Baleff drew from the orchestra. The sound seemed to come not from human effort, but from the air itself. (…) This and the other successes of the evening did credit to everyone involved, but especially to the remarkable conductor, Baleff, whose appearance in Spokane was a gift that the orchestras of New York, Chicago and Philadelphia might well envy.

(…) Great orchestras possess the ability to project a unique sound-world brought to them by an extraordinary conductor. From the first notes of the Brahms, it was plain that the Spokane Symphony was such an orchestra, and that Baleff was such a conductor. The phrasing, deeply expressive, and the sound, both warm and transparent, seized one’s attention immediately. Baleff’s molding of a phrase is a wonder to see and hear. His command of the long line kept the audience leaning forward in its seats, wondering whether the long, gossamer thread would ever break.

Schumann reported that the writing of the aching third movement of his Second Symphony (adagio expressivo) so exhausted him emotionally that he required weeks to recover. Baleff’s impeccable pacing and nanoscopic ear for instrumental balance allowed us to enter fully into Schumann’s world of Romantic longing. His ability to let phrases breathe and build tension naturally allowed both orchestra and audience to feel the glory of the symphony’s final triumph.

Die Walküre“ in Sofia

Das Opernglas – 06.2011 – B. Kempten

„Unter der konzentrierten Leitung von Pavel Baleff wird das Orchester zu engagiert durchdachtem Spiel inspiriert und ist bereit, bis an die Grenze des technisch Machtbaren zu gehen. Die klare, angenehme Akustik des Hauses unterstützt vor allem die fulminanten Tableaus, die in repräsentativer Großartigkeit zelebriert werden, doch auch in intimeren Kammerspielsszenen weben sich schöne Instrumentalsoli umeinander, die die Spannung halten.“

L’Opera“ – 06.2011 – Andrea Merli

„Il Diretore Baleff, che dirige per altro spesso anche in Italia( recentemente a Lecce) e che e stabile in Germania, ha offerto una lettura avvincente, dimonstrando una cura speziale nell’evidenziare la presenza delle voci, per altro favourite dall’ ottima acustica della sala, curando bene gli attacchi in assenza di suggeritore, imprimendo un ritmo narrative senza cedimenti e pure con le atmosphere giuste. Brillante lo sciudersi della primavera al primo atto, intenso il duetto tra la Walkiria e Siegmund nel secondo, suggestivo l’addio di Wotan e l’incantesimo del fuoco alla fine.”

Konzert mit Ramon Vargas

Der Bund – 05.05.2011 – Peter König

„Einen Abend, der auch von der weit über dem Niveau der sonst an solchen Anlässen üblichen Kapellen spielenden Philharmonie Baden-Baden lebte. Zwar liess Maestro Pavel Baleff in den Vor und Zwischenspielen manchmal laut und hurtig musizieren. Doch das unterstrich nur, zu welch subtiler Begleitung das Orchester umgekehrt fähig ist.“

Das Rheingold“ in Sofia

Das Opernglas – 7/8 2010
G.Helbig

„Dirigent Pavel Baleff hat auch das Orchester zu erstaunlicher Hochleistung geführt. Überraschend, wie die Qualität der Wagnerischen Kunst sich auch hier tragfähig für neue Sichtweisen zeigt!“

Edita Gruberova über Wahnsinn als Ausweg

Berner Zeitung – 07.09.2009 – Svend Peternell

Mitgetragen wurde Edita Gruberova durch die präzis aufspielende, Stimmungsbögen geschickt aufbauende Philharmonie Baden-Baden unter der dynamisch-energischen Stabführung von Pavel Baleff. Der Klangkörper steuerte zu den jeweiligen Arien eine Ouvertüre aus einer anderen Oper des jeweiligen Komponisten bei. Das ergab einen stimmigeren Klangteppich, in dem sich die Gesangspartien bestens einbetten liessen.
CD mit Krassimira Stoyanova und dem Münchner Rundfunkorchester
„Verdi“

Vom Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Pavel Baleff kongenial begleitet glänzt die Sängerin mit ausgewählten Arien und Szenen aus ‚Giovanna d’Arco‘ bis hin zum späten ‚Otello‘. (…) In Pavel Baleff hat die Sängerin einen äußerst sensiblen Dirigenten an ihrer Seite. Er atmet mit, er trägt sie förmlich auf Händen und versteht es, dem Orchester im richtigen Moment Gehör zu verschaffen, wie im Vorspiel zu Elisabettas ‚Tu che le vanità‘ aus ‚Don Carlo‘. Von berückender Intensität ist auch das Cellosolo in Amelias ‚Morrò, ma prima in grazia‘ aus ‚Un ballo in maschera‘, das nahezu instrumentaler Gesangspartner wird.
Klassik.com

CD mit Krassimira Stoyanova und dem Münchner Rundfunkorchester
„Slavic Opera Arias“

„Opernwelt“11.11: „Das Münchner Rundfunkorchester unter Pavel Baleff begleitet liebevoll und filigran“…“Bestes Opernrecital des Jahres“

„Fono Forum“ schreibt: Dem Dirigenten Pavel Baleff liegt das Atmosphärische mehr als das Dramatische,… es überzeugen seine sensiblen Klangzaubereien“

„Die Presse“ aus Wien schreibt:“ Das Münchner Rundfunkorchester unter Pavel Baleff begleitet tadellos.“

Classic.com schreibt: „Baleff führt das Orchester mit feinen Nuancen und einer breitgefächerten Farbpalette durch die Szenen und erlaubt der Sopranistin so jede Feinheit. Diese Zusammenstellung von Arien ist allen Stimmliebhabern ebenso zu empfehlen wie Liebhabern slawischer Opern oder Freunden von unbekannteren Werken.“

Dirigent

Pavel Baleff


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