Maria Gortsevskaya

Die Mezzosopranistin Maria Gortsevskaya wurde in St. Petersburg geboren, wo sie ihr Studium am dortigen Konservatorium absolviert hat. Sie gewann den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb Verviers, Belgien (1995).
Im Alter von 19 Jahren debütierte Maria Gortsevskaya als Fjodor in »Boris Godunow« am Mariinski-Theater. Zusätzlich trat sie u. a. als Olga, Cherubino, Rosina, Cenerentola, Isabella (»L’ Italiana in Algeri«), Siebel (»Faust«), Mercedes (»Carmen«) auf und beteiligten sich an der durch Andrei Konchalovsky inszenierten Produktion von Prokofjews »Krieg und Frieden«.
Sie sang mit dem Ensemble des Mariinski-Theater, am Royal Opera House Covent Garden in London, an der Metropolitan Opera New York, in Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Großbritannien, den Niederlanden, Spanien und den USA.
Zu ihren gefeierten Rollenporträts gehören Dorabella und Rosina. Die Rosina sang und spielte sie in Dario Fos Inszenierung von »Il barbiere di Siviglia«, dirigiert von Marco Boemi auf einer Tournee durch die Niederlande, Deutschland und Großbritannien.

Maria Gortsevskaya interpretierte die Melibea in »Il viaggio a Reims« (beim Rossini Opera Festival, Pesaro), Fjodor in »Boris Godunow« (La Monnaie, Brüssel), Baba the Turk in »The Rake’s Progress« (Festival Mozart, La Coruna und Bologna, Regie: Calixto Bieto), Clarina in Rossinis »La Cambiale di Matrimonio«, die Giustizia in »Die Schuldigkeit des ersten Gebots« von Mozart (beide Produktionen auf dem Rossini Opera Festival, Pesaro), die Äbtissin in »Der feurige Engel« von Prokofjew (La Monnaie, Brüssel) und La Marchesa Clarice in Rossinis »La Pietra del Paragone« (Teatro Real, Madrid). In jüngerer Zeit sang sie Emilia in »Otello« von Rossini (Rossini Opera Festival, Pesaro) und Olga in »Eugen Onegin« (Glyndebourne Festival).
In 2008 – 2009 war sie als Der Hass in der Neuproduktion ″Armida″ von Gluck (Komische Oper Berlin), and Blanche in ″Igrok″ von Prokofiev (Lyon).
In 2009-2010 war sie Olga in ″Eugene Onegin″ an der Staatsoper Unter den Linden unter der Leitung von Daniel Barenboim, Orfeo in Gluck’s ″Orfeo ed Euridice″ (Köln), Wellgunde in ″Das Rheingold″ (La Scala, Milano & Staatsoper Unter den Linden), Dorabella in ″Cosi fan tutte″ (Staatsoper Unter den Linden).

Ihr umfangreiches Konzertrepertoire umfasst Werke von Schostakowitsch, Pergolesi, Rossini, Haydn, Mozart, Händel, Vivaldi und Satie. Sie gab u. a. Solokonzerte und Konzerte im Théâtre du Châtelet, im Concertgebouw Amsterdam und während der White Nights Festivals in St. Petersburg (als Antonio in Cimarosas »Cleopatra«).

Maria Gortsevskaya war bei vielen Audio- und Video-Aufnahmen wie »Krieg und Frieden« und »Der feurige Engel« für Philips, »Così fan tutte« für Euro-Radio mit der lettischen National Opera und »La Cambiale di matrimonio« für Dynamic (Rossini Opera Festival) beteiligt. Auf eine Einladung von Regisseur Tony Palmer beteiligte sie sich an den Dreharbeiten von »Parsifal« mit Plácido Domingo in der Titelpartie.

2013 war Maria Gortsevskaya als Wellgunde in DAS RHEINGOLD und GÖTTERDÄMMERUNG an der Mailander Scala und bei den BBC Proms in London unter der musikalischen Leitung von Daniel Bareinboim zu hören.

2014 debütierte Maria Gortsevskaya in der Neuproduktion DIE LEGENDE VON DER UNSICHTBAREN STADT KITEG UND DER JUNGFRAU FEVRONIA (R.: Dmitri Tcherniakov, M.: Josep Pons) am Liceu Barcelona.

In der Spielzeit 2014/2015 gab die Künstlerin u.a ein Solokonzert in Hamburg (Humboldt Professur) mit Werken von Borodin, Balakirev, Rimsky-Korsakov und Brahms und debütierte mit Russian National Orchestra unter der musikalischen Leitung von Mikhail Pletnev.
Zudem debütierte sie in Kopenhagen und Malmö als Olga in der Neuproduktion EUGEN ONEGIN bei dem COPENHAGEN OPERA FESTIVAL und gab ein Konzert und einen Liederabend im Rahmen der Schostakowitsch-Tage 2015 mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Wladimir Jurowski.

Seit 2008 lebt die Künstlerin in Berlin.

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