Evmorfia Metaxaki

Als „Star der neuen Generation CON BRIO“ wurde die griechische Sopranistin Evmorfia Metaxaki 2006 bei den Salzburger Festspielen der Öffentlichkeit vorgestellt. Dort debütierte sie als Bastienne in Mozarts frühem Singspiel sowie Mademoiselle Silberklang im „Schauspieldirektor“. Es folgten Live-Übertragungen in Rundfunk und Fernsehen sowie eine DVD der Produktion „Bastien/Bastienne und der Schauspieldirektor“ bei der Deutschen Grammophon.

Für Ihre Debüt als Giulietta in Bellinis I Capuleti e i Montecchi am Theater Lübeck, wurde sie vom Presse und Publikum gefeiert. Seit der Spielzeit 2013/14 gehört die Sängerin zum Ensemble des Theater Lübeck. Sie bezauberte als Adina in L´elisir d´amore, und sang u.a. Titania in Purcells Fairy Queen, Marzelline in Beethovens Fidelio, Ilia in Mozarts Idomeneo, Gretel in Hänsel und Gretel, Baronin Freimann in Lortzings Wildschütz, Ghita in Zemlinskys Zwerg, Musetta in La Bohème, und Sidonie in Glucks Armide unter der Leitung von Christoph Spering. 2017 wird sie als Ginevra in Händels Ariodante sowohl als Corinna in Rossinis Il viaggio a Reims zu erleben sein. Weitere tragende Partien ihres Repertoires sind Pamina in der Zauberflöte, Micaela in Carmen, Susanna in Le Nozze di Figaro, Euridice in Orfeo ed Euridice, und Maria in West Side Story. Zu ihren zukünftigen Partien gehören u.a. Mozarts Donna Anna, Violetta in Verdis La Traviata,  und Stravinskys Anne Trulove in The Rake’s Progress.

Sie arbeitet regelmässig mit der Lautten CompagneyBerlin und ging als Armida in Händels Rinaldo unter der musikalischen Leitung von Wolfgang Katschner auf Tournee (Gemeinsame Produktion mit der Händel Festspiele Halle). Mit diesem Ensemble, debütierte sie 2012 mit der Partie der Almirena in Händels Rinaldo und erweiterte damit ihr Händelrepertoire. Im Rahmen der 19. Magdeburger Telemann Festtage 2009 war sie als Rodelinda in Telemanns Flavius Bertaridus unter Francesco Corti zu erleben.

Gastengagements führten die Sopranistin an das Konzerthaus Berlin,  das Landestheater Salzburg, die Potsdamer Winteroper 2010/2012, die Greek National Opera, das Staatstheater Mainz, das StaatstheaterBraunschweig, das Staatstheater Cottbus, das Theater Dortmund, und das Theater Erfurt.

Von 2004 bis 2010 gehörte Evmorfia Metaxaki zum Ensemble des Theater Magdeburg und wurde mit dem Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler ausgezeichnet.  Hier baute sie ihr Repertoire mit Partien wie Zerlina (Don Giovanni), Eurydike (Orpheus in der Unterwelt), und Despina (Così fan tutte) aus. Außerdem arbeitete sie erfolgreich mit dem renommierten Regisseur Andreas Kriegenburg bei dessen ersten Operninszenierungen, Mozarts Idomeneo und Orpheus und Eurydike von Gluck, zusammen. Diese Produktion fand deutschlandweit höchste Anerkennung und erhielt eine Nominierung für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2006.

Die gebürtige Athenerin erhielt  ihre Gesangsausbildung am Salzburger Mozarteum bei Lilian Sukis und besuchte Meisterkurse bei Barbara Bonney, Thomas Hampson, Stella Doufexis, und Hartmut Höll. Sie bestand 2004 ihr Diplom im Fach „Oper und Musiktheater“ mit Auszeichnung. Für ihre Darstellung der Susanna in „Le nozze di Figaro“ erhielt sie mit der „Lilly Lehmann“-Medaille, die höchste Auszeichnung der Stiftung Mozarteum. 2010 war sie Finalistin beim Internationalen Gesangswettbewerb GRANDI VOCI in Salzburg.

Die Saison 2017/2018 wird mit einer neuen Produktion von Franz Schreckers DER FERNE KLANG unter der Regie von Jochen Biganzoli und unter der musikalischen Leitung von Andreas Wolf eröffnet. Die Sopranistin wird außerdem u.a. die Gretel in Humperdincks HÄNSEL UND GRETEL und die Pamina in einer Neuproduktion von Mozarts Zauberflöte unter der Regie von Tom Ryser singen.

Gemeinsam mit Mo Avner Biron und der Israel Camerata Jerusalem wird sie im Januar 2018 eine Tour durch Israel machen. Das Programm umfasst Werke von Bach & Händel.

 

 

 

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