Irina Papenbrock

Nach ihrem Klavierstudium in Moskau begann die deutsch-russische Sopranistin Irina Papenbrock ihre Gesangsausbildung an der HfM „Hanns Eisler“ in Berlin in der Klasse von Julia Varady. Meisterkurse bei Uta Priew, Waltraud Meier, Dietrich Fischer-Dieskau, Thomas Quasthoff, sowie auch Schauspielunterricht bei Knut Sommer (Assistent von Götz Friedrich und erster Spielleiter der Deutschen Oper Berlin) ergänzten ihre Ausbildung. Schon während ihres Studiums verkörperte Irina Papenbrock die Fenena in Verdis NABUCCO an der Oper Schloss Rheinsberg, nachdem der Richard-Wagner-Verband sie für die Bayreuther Festspiele auswählte. Als Anerkennung ihrer ausgezeichneten Studienleistungen erhielt sie für ihr Studium ein Stipendium des Fördervereins der Hochschule „Hanns Eisler“ und sie wirkte bei einem Konzert des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue mit.

Schnell kamen weitere Partien auf diversen Bühnen: Carmen in Bizets CARMEN, Donna Elvira in Mozarts DON GIOVANNI, Ottavia in Monteverdis KRÖNUNG DER POPPEA, Charlotte in Massenets WERTHER. Ihr großes Debüt gab sie in der Titelpartie von Rossinis CENERENTOLA an der Münchner Kammeroper im Cuvillies Theater. Danach folgten zahlreiche Gastspiele in Leipzig, Wien, Stuttgart und Zürich; sowie die Rolle von Rosina in Rossinis IL BARBIERE DI SEVIGLIA, welche sie mit großem Erfolg mit dem Kazaner Staatstheater in Holland und Belgien aufführte. Liederabende und Konzerte führten Irina an die Berliner Philharmonie, das Berliner Konzerthaus, das Cuvilliers Theater München, das Savonlinna Festival Hall in Finnland, das Aichi Arts Theater Nagoya in Japan, das Oritiz Tirado Opera Festival in Mexiko, das Teatro Massimo in Palermo, die Witold Lutoslawski Concert Hall und die Filharmonia Narodowa in Warszawa.

Irina Papenbrock arbeitet mit renommierten Dirigenten wie Jonas Alber, Nabil Sheata, Daniel Barenboim, Tadeusz Kozlowski, Michail Jurowski und wird für ihre musikalische Persönlichkeit sehr geschätzt.

Es folgen lyrische Partien wie Semfira in Rachmaninovs ALEKO und Iolanta in Tchajkowskis IOLANTA an der Berliner Philharmonie. Ihre Stimme entfaltet sich mit einem voluminösen lyrisch-dramatischem Klang mit tragfähiger Tiefe und Mittellage und einer strahlend aufleuchtenden Höhe und begeistert Kritiker wie Joachim Kaiser. Sie arbeitet an ihrem dramatischen Sopranrepertoire (u.a. Tosca, Turandot, Manon Lescaut von Puccini; Elisabeth, Abigaille, Lady Macbeth und Amelia von Verdi) am Teatro alla Scala mit Michail Jurowski and Massimiliano Bullo (Vocal Coach des Teatro alla Scala); sowie auch an Wagner Partien wie Isolde, Brunhilde, Elisabeth und Sieglinde.

Mit ihrer ausdruckstarken konzertanten Darstellung der Isolde aus Wagners TRISTAN UND ISOLDE unter Michail Jurowski eroberte sie das italienische Publikum im Teatro Politeama Garibaldi in Palermo, sowie auch in Warschau, wo sie auf besondere Einladung der Wagnergesellschaft auftrat.

„Irina Papenbrock ist eine junge Frau, die sich mit außergewöhnlicher Eleganz und innerer Ausdruckskraft erhebt und mit einer souverän durchgestalteten Darbietung von Isolde begeistert.” – la Repubblica

Kurz danach übernahm Irina Papenbrock die Partie von Zipporah in der Premierenaufnahme der Oper von Rubinstein MOSES (published by Warner Classics) ebenfalls unter der Leitung von einem der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit – Maestro Michail Jurowski. Ihr Debüt als Mimi in Puccinis BOHEME am Warschauer Operntheater unter Tadeusz Kozłowski begeisterte das Publikum. Im polnischen Radio wurde berichtet:

„Mimi, das Mädchen mit dem Zaubersopran, um das sich alles dreht.… Es gastierte eine in jeder Beziehung attraktive junge Sängerin, die gerade dabei ist, die Opernwelt zu erobern.“

Gerade erschienen ist die Aufnahme der letztjährigen kompletten Erstaufführung von „Moses“ von Anton Rubinstein unter der Leitung von Michail Jurowski.

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